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Freundschaftsstadt Wilhering (Österreich)

Mit der Gemeinde Wilhering wurde ein offizieller Freundschaftsvertrag am 22.10.2002 unterzeichnet.

Gemeinde Wilhering

Die Marktgemeinde Wilhering, die am Übergang vom Alpenvorland zur Böhmischen Masse liegt, ist uralter Siedlungsboden. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in einem Zehentregister aus dem Jahre 985. Spuren der Vergangenheit reichen aber viel weiter in das Dunkel der Geschichte zurück. Die Besiedlungszeit des Kürnberges dürfte die mittlere Bronzezeit gewesen sein, da sich auf der Kuppe des Berges vermutlich Wohnplätze bronzezeitlicher Menschen befunden haben.

Mit dem Vordringen der Römer bis an die Donau und er Entstehung der Provinz Noricum begann für dieses Gebiet eine neue Siedlungsperiode. Zahlreiche Funde gerben Zeugnis von dieser Zeit. Wege führten von den Ortschaften Schönering und Fall, wo viele Münzen, Gefäße usw. gefunden wurden, zur "via augusta" - heute "Ochsenstraße ", einem bedeutenden Verkehrsweg der Römer. In der Ortschaft Edramsberg stieß man bei Grabungen auf einem römischen Ziegelofen und in Ufer auf einen Wachturm.

Um 500 n. Chr. wanderten die Bajuwaren ein und gründeten viele Niederlassungen. Aus dieser Zeit stammt auch die Nachsilbe "ing" des Ortsnamens. Eine der bedeutendsten Pfarren im Donautal wurde zu dieser Zeit die Pfarre Schönering, zu der Dörnbach, Wilhering, Kirchberg und Alkoven gehörten. Wilhering wurde erst 1784 unter Joseph II. selbstständig.
Der Standort der Burg von Wilhering ist zwar unbekannt, doch ist dokumentiert, dass Ulrich von Wilhering mit seiner Familie im 12. Jahrhundert hier lebte. Nach seinem Tod wandten sich die Söhne, in der Absicht ein Kloster zu gründen, an den -Abt von Rein in der Steiermark. Als Gründungsgut wurde das Schloss Wilhering bestimmt, in das Zisterziensermönche einzogen. Schon Ende des 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau eines monumentalen Klosters begonnen. Dieses Bauwerk wurde im Jahr 1733 durch einen Brand fast vollständig vernichtet und später im Rokokostil wieder aufgebaut. Heute sind aus dieser Zeit noch ein romanisches Portal, Teile des frühgotischen Kreuzganges und zwei wertvolle Gräber der Schaunberger erhalten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde auch Wilhering von Naturkatastrophen heimgesucht bzw. nicht verschont.


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