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Willkommen bei der Stadt Bogen

Freude am Lernen steht im Mittelpunkt - Die Montessori-Schule Donau-Wald wurde in Bogen eröffnet
Direkt am Stadtplatz, also im Zentrum der Stadt Bogen, hat am 11. September die erste Montessori-Schule des Landkreises Straubing-Bogen ihren Betrieb aufgenommen.
Mit 15 Schülern und viel Vorfreude startet die Montessori-Schule Donau-Wald in ihr erstes Unterrichtsjahr. Das lange nicht mehr genutzte ehemalige Rathaus hat dadurch eine sinnvolle pädagogische Verwendung und - durch die Umbaumaßnahmen - auch eine ansprechende Form erhalten.
In dieser alternativen Schulform steht die Freude des Kindes am Lernen im Mittelpunkt, wobei der Stoff des normalen Grundschullehrplans nach dem Montessori-Grundsatz
"Hilfe anbieten zum selber Tun" die Individualität jedes Kindes berücksichtigt.
"Keine bessere, aber eine andere Schule als Alternative zur Regelschule" öffnet nun in Bogen ihre Pforten, sagt Beate Albertskirchinger: Als Vorsitzende des Montessoriträgervereins freue sie sich samt den Vereinsmitgliedern über die generalsanierten und den Ansprüchen des Schulkonzepts entsprechenden schönen Räume. Den Stadträten Bogens sei man dankbar für ihre Zustimmung zur Realisierung dieser Schulart, die offiziell im Juli von der Regierung in Niederbayern genehmigt wurde. Man starte mit fünfzehn Schülern des ersten und zweiten Schülerjahrgangs in einer Klasse, wobei in der vierklassigen Grundschule gemischte Klassen zum Unterrichtsprinzip gehörten.
Lernen ohne Kritik und ohne Strafe
Die nun auch im Landkreis etablierte Montessori-Pädagogik, deren Ziel es ist, dass Kinder selbstständig und vor allem ohne Kritik oder Strafen lernen sollen, geht auf die italienische Ärztin Maria Montessori zurück, die bereits 1907 eine Schule eröffnete, in der die Kinder ohne jede Angst, aber mit Freude ihre Lernfortschritte selbst bestimmten. "Ziel soll sein, dass unser Nachwuchs aus eigener Motivation heraus lernt, was nur geschieht, wenn es auch Spaß macht, sagen die Befürworter dieser heute hochaktuellen Pädagogik", stellt Albertskirchinger, die studierte Erziehungswissenschaftlerin ist, fest. Ebenso gefördert werde mit diesem Lernen die Selbstständigkeit und damit verbunden das Selbstvertrauen des Kindes. Bei aller Beachtung der jeweiligen kindlich ausgeprägten Individualität werde in Form von Gruppenarbeit die gemeinsame Arbeit gefördert.
Zur Umsetzung der Montessori Philosophie gehöre das nötige Umfeld, das sich in der neuen Donau Wald-Schule auf bisher -im nächsten Jahr wird aufgestockt -zwei Etagen präsentiert. Das sind zwei große helle Klassenzimmer, ein Musikraum, ein Werkraum, eine Aula, eine Garderobe, das gleichzeitige Lehrerzimmer/Büro und die sanitären Anlagen auf rund 350 Quadratmetern. Im Schuljahr 2020/21 kämen im zweiten Stockzweiweitere Klassenräume plus Lehrerzimmer und sanitäre Anlagen dazu. Selbstverständlich gehören vielfältige Lernmaterialien zum Unterricht, während besonders die Musik als Schwerpunktthema in allen Fächern dem Lernalltag einen hohen Stellenwert einräumt.
Engagierte und passend ausgebildete Lehrerinnen
Klar, dass ein engagiertes Team von zusätzlich mit dem Montessori Diplom ausgestatteten Grundschullehrerinnen die Kinder unterrichtet. Margit Pallut-Grötschist Schulleiterin, Klassenleiterin ist Sabine Offenwanger, die von Bianca Gerstl unterstützt wird. Lena Schellinger ist Musikpädagogin und die Pfarrgemeindereferentin Katharina Hartl erteilt den Religionsunterricht. Zum Vereinsvorstand gehören außer Beate Albertskirchinger Stefanie Liehr als zweite und Renate Mauerer als dritte Vorsitzende.
Quelle: Bogener Zeitung
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